29.11.2017 | Die kommunale Wärmeversorgung läuft stabil

Das Blockheizkraftwerk in der neuen Heizzentrale Am Erlberg läuft stabil und produziert gleichermaßen Strom und Wärme wie geplant. Die Leitungsbauarbeiten sind nahezu abgeschlossen und die Verkehrsbehinderungen durch Bauarbeiten werden in den kommenden Wochen  behoben.

Nach der generellen Inbetriebnahme der neuen Heizzentrale Am Erlberg Anfang Oktober, hat das Blockheizkraftwerk schon rund 500 MWh Wärme und 400.000 kWh Strom erzeugt. Der Strom wird dank des Vertrages mit der Regenerativen Energie Ebersberg eG (REGE), dem virtuellen Kraftwerk des Landkreises, für die Versorgung des Landkreises mit dem selbsterzeugten „Eberstrom“ genutzt. Ebenso läuft die Nutzung der Abwärme der Stromgenerierung zur Wärmeversorgung einwandfrei. Die beiden Vorstände des Kommunalunternehmens Markt Schwaben (KUMS), Martha Biberger und Bernhard Wagner, sind deutlich erleichtert: "Wir freuen uns sehr, dass die Realität all unseren Planungen entspricht und alles Wesentliche richtig bedacht wurde. Unsere Behauptung, wir bringen die 'Wärme von draußen' ins Haus, ist damit um ein ganzes Stück mehr in Markt Schwaben wahr gemacht".

Zwischenzeitlich wurde auch der Gasbrenner an der temporären Heizzentrale am Habererweg abgebaut und in die neue Heizzentrale Am Erlberg umgezogen. Die Einbauarbeiten sollen dort Mitte Dezember 2017 abgeschlossen sein.  An diesem neuen Platz erfüllt der bewährte Gasbrenner seinen Zweck, sowohl in harten Wintermonaten für zusätzliche Wärmeerzeugung zur Speisung des Wärmeleitungsnetzes zu dienen als auch bei Wartungsarbeiten am BHKW temporär allein die Wärmegenerierung zu übernehmen. Auch ein nicht vorhersehbarer Ausfall des BHKW ließe sich damit überbrücken. Somit ist die Versorgung mit der 'Wärme von draußen' für die angeschlossenen Gebäude sichergestellt.

Die Bauarbeiten für die Verlegung der Wärmeleitungen in Markt Schwabens Straßen sind mittlerweile für diesen Bauabschnitt nahezu abgeschlossen. Nur im Brünsteinweg  bleiben noch ein paar Restarbeiten zu tun. Seit zwei Wochen laufen die Arbeiten zur Wiederherstellung der Straßenoberflächen. Bis Mitte Dezember 2017 werden auch diese abgeschlossen sein.

Bernhard Wagner ergänzt: "Es bleibt noch einiges, unter anderem am Gebäude der Heizzentrale, zu tun, aber der Betrieb für die Strom- und Wärmeerzeugung ist komplett aufgenommen und läuft absolut stabil."

Bild: Der Gasbrenner wird an der temporären Heizzentrale am Habererweg abgebaut und zur neuen Heizzentrale des KUMS Am Erlberg überführt. [Foto: KUMS]

Der Gasbrenner wird an der temporären Heizzentrale am Habererweg abgebaut und zur neuen KUMS-Heizzentrale Am Erlberg überführt.